… ein paar hilfreiche Dokumente von der Bunkyo sowie eine Antwort von der Sachbearbeiterin beim Auslandsbafög-Amt auf meine Fragen (siehe diesen Beitrag).
Sehr geehrter Herr Gollub,
sofern Sie im Ausland keine Studiengebühren zahlen müssen, benötige ich natürlich auch keinen Nachweis darüber. In diesem Fall natürlich auch nicht über die Bemühungen um Studiengebührenerlass oder -ermäßigung.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrage
Aha. Gut, hätten wir also zwei Fragen direkt mal geklärt.
Von der Bunkyo habe ich jetzt das “Certificate of Eligibility”, welches ich für mein Visum benötige. Außerdem jede Menge Infomaterial über “initial expences for exchange students” für Lehrmaterialen, Namensstempel (erkläre ich mal in einem anderen Post für alle Nicht-Japanologen), Versicherungen, usw. (liegt bei 38.100Yen was ungefähr 240€ sind).
Dann liegt noch ein Ausdruck eines Stadtplans dabei mit eingezeichnetem Wohnheim (ich sollte mir bei Gelegenheit einen Scanner zulegen, dann kann ich das Zeug auch hier zeigen). Desweiteren eine “Regulations on Exchange Student Travel”, die ich unterschreiben und bei der Bunkyo wieder abgeben muss. Damit soll ich bezeugen, dass ich verstanden habe, dass ich nicht schwänzen darf; lol; laut Frau Fujita gabs da bei den letzten Austausch-Studenten wohl Probleme. Hahahahah…. Moment, dass heißt ja…. Danke ihr Penner, d. h. ich kann nicht mehr schwänzen, sonst gibts noch mehr Ärger. GNARF! ARGH! *hass* Ok, wer fliegt schon nach Japan an die Uni um dann zu schwänzen? Wer, außer vielleicht Simon und Steve? Hmm?
Oh, und eine Übersicht über die Kosten und der Adresse des Wohnheims ist dabei. 30.000 Yen Miete + 500 Yen Instanthaltungskosten pro Monat + 7.500 Yen Jahresgebühr für eine Hausratsversicherung für die Wohnung. Macht für 12 Monate (30500*12+7500=373500) 373.500 Yen, was ungefähr 2.355 Euro sind bzw. 196,25 Euro pro Monat. Geht ja noch.
So was gibts noch? Ein “Welcome to Bunkyo University 2008 International Student Guide - Information for Exchange Students”, auf englisch und in bunt mit vielen Bildern und Fotos. Ich wünschte echt, ich hätte einen Scanner.
Dann haben wir noch ein “Certificate of Admission”. Supi, evtl. reicht dem Auslandsbafög-Amt das ja auch, anstatt dieser dusselige gelbe Zettel. Mal testen.
Und zu guter Letzt haben einen Wochen- bzw. Tagesplan für die erste Woche sowie einen 大学行事予定, eine Art Jahresplan für Austauschstundenten mit allen wichtigen Terminen während des Aufenthalts an der Bunkyo. Das ganze gibts einmal mit den Terminen nur für die Austauschstudenten und einmal für die Termine, die alle Studenten der Bunkyo betreffen. Habe jetzt keine Lust das zu übersetzen, zu viele Kanji.
Gleich gehts erstmal los mit JP zum Konsulat hier in Ddorf um das Visum klar zu machen und danach muss ich noch eine Auslandskrankenversicherung abschließen und dringenst die Wohnung hier aufräumen, morgen oder so kommt die Hausverwaltung vorbei wegen der sogenannten “vorläufigen Wohnungsendabnahme”. Whatever.