Ein letzter Eintrag vor meinem Ablug. Hierbei handelt es sich um ein sehr vorläufiges Guide-Book für die Leute, die von der HHU hier an die Bunkyo kommen. Ich hatte damit so im Mai 2008 angefangen und immer mal wieder Infos hinzugefügt, daher der eher memoartige Charakter des Dokuments. Leider habe ich dann irgendwann aufgehört, weil das Leben irgendwie zu selbstverständlich und “normal” geworden ist und der Alltag überhand genommen hat; und spätenstens dann braucht man kein Guide-Book mehr. Ich habe leider auch keine Zeit mehr mich um die Formatierung oder Rechtschreib-/Grammatikfehler oder inhaltliche Schwächen/Unfug/Unsinn/Fehlinformationen zu kümmern oder noch Infos anzufügen. Daher: bitte nicht allzu streng sein. Danke.
PS: Wenn ihr neuere/bessere oder zusätzliche Infos habt, schreibts doch bitte einfach in die Kommentare! Das wäre super! Danke!
PPS: Ab dem SS2009 hat die Bunkyo für euch leider keinen Ansprechpartner mehr im Büro sitzen, der Englisch beherrscht. Ihr werdet euch also entweder auf dem Campus jemanden suchen müssen, der Englisch und Japanisch gut beherrscht, wenn ihr euch schnell und unkompliziert verständigen wollt. Oder ihr verständigt euch, wie alle Anfänger ;-), mit Händen und Füßen. (Gilt natürlich nicht, wenn eure japanischen Sprachkenntnisse schon auf entsprechen hohen Niveau sind!
)
Anyway: viel Spaß in Japan! Genießt die Zeit! Sie geht leider viel zu schnell vorbei…
日本へ、文教ドミトリーへ ようこそ! An die Austauschstudenten der HHU - Ausgabe 2008/2009
Vorwort
Herzlich willkommen in Japan und im Wohnheim der Bunkyo-Universität liebe Austauschstudenten der Heinrich-Heine-Universität. Dieser Ratgeber soll euch einen ersten Eindruck und Überblick verschaffen und euch außerdem ein paar hilfreiche Hinweise und Tipps zur Verfügung stellen, die euch am Anfang sicherlich weiter bringen werden.
Grüße von den ehemaligen Bewohnern/Austauschstudenten JP und Daniel!
gez. JP, Daniel, April 2008 bis März 2009
Sondern-Tipp vorab: in der Wohnung direkt über euch (ihr: Zimmer 201, über euch: Zimmer 301) leben die anderen ein (oder zwei, je nachdem) Nicht-asiatischen Ausländer, die aus Neuseeland und/oder Kanada kommen. Die haben in ihrer Wohnung auch einen Guide von den vorherigen Studenten liegen, in dem ebenfalls nützliche Dinge stehen. Fragt den/die Jungs/Mädels einfach mal danach. Allerdings kann es gut sein, dass sie deren und unserer Guide sich widersprechen. Der Guide von “Bart” (sollte in der Küche neben diesem Dokument hängen) z. B. hat ein paar Stellen, die sich mit dem der Kanadier/Neuseeländer widersprechen. Da müsst ihr dann halt auf euer eigens Gefühl vertrauen.
頑張ってね!
Vor dem Abflug
Ihr solltet euch vor dem Abflug Medizin gegen Übelkeit, Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen und Durchfall (also irgendwas starkes gegen eine Erkältung und/oder Jet-Lag-Symptome) einpacken in euren Koffer (nicht ins Handgepäck, denn je nach Airline ist das verboten).
Sobald ihr wisst, dass ihr den Austauschplatz bekommen habt, solltet ihr sofort Auslandsbafög (frühestens geht’s erst 6 Monate vor Abflug) beantragen! Hier zählt jeder Monat! Je später ihr nämlich den Eintrag einreicht, desto später erhaltet ihr den Bescheid, desto später bekommt ihr Geld. Ihr müsst auch nicht alle Dokumente auf einmal einreichen, ihr könnt die nach und nach immer wieder nach reichen.
Ihr solltet frühzeitig Geld tauschen gehen, denn je nach Bank kann es zwischen 2, 3 Tagen und 2, 3 Wochen dauern bis die eure Bestellung in Yen umgetauscht haben. Es kommt hier wirklich auf den Betrag und die Bank an, dass kann sehr unterschiedlich sein. Am besten erkundigt ihr euch frühzeitig bei eurer Bank.
Wenn ihr euch was voraus schicken wollte (ist anzuraten, wenn ihr soviel Zeug mitnehmen wollt, dass ihr am Flughafen extra Gebühren für’s Gepäck zahlen müsst; meist ist das ab dem 21 Kilo Gewicht der Fall; Handgepäck geht bis 8kg! Die Angaben sind je nach Airline natürlich verschieden!), dann benutzt diese Adresse:
Saitama-ken Koshigaya-shi Sengendai nishi 1-15-7 domitori-bunkyo 201-go
Japan
oder in Kanji
埼玉県越谷市千間台西1-15-7ドミトリー文教201号
Japan
Allgemeines
• ihr solltet auch euren Guide für die Nachfolger schreiben, wichtig: Datum & Kontaktadresse für Nachfragen nicht vergessen
• Schickt die Teile des fertigen Guides, die man vor dem Abflug wissen sollte, kurz vor der Abreise an die HHU per Mail (z. B. an Frau Fujita oder die Fachschaft, je nachdem wie “heftig” der Inhalt so ist/wird
), so dass er an die Nachfolger direkt gegeben werden kann noch vor ihrem Abflug. Den kompletten Guide solltet ihr in der Küche aufhängen, so dass man ihn schnell findet.
Vorhandene Dinge
• dies sind Dinge, die ihr nicht extra mitbringen braucht, weil sie schon hier sind
• Glässer, Tassen, Besteck, Geschirr, TV, Radio, Wecker, Wasserkocher, Reiskocher, Mikrowelle, Grill, Gasherd, o-hashi
• Stadtplan, Karte von Saitama-ken, Karte von Koshigaya, Zugstrecken/-linienplan
• dt. 3fach Steckdose (mit Schalter)
• mind. 4 Steckeradapter
• ein AC-Spannungswandler (leider keine passende Steckdose da, müsste ein jap. Steckeradapter hier im Supermarkt um die Ecke gekauft werden)
• mehrere jap. Stecker und Steckdosen
• mind. 6 Handtücher, zusätzlicher Futon, 2 Wolldecken
• Tacker, Tesa, Heftzwecken, Kugelschreiber, Bleistifte
• Whiteboard, Boardmarker, Briefpapier, Notizpapier
• Weltkarte, 2x Japankarte
Über die elektrischen Geräte
Die Waschmaschine muss an den Wasserhahn angeschlossen werden, daher werdet ihr einen Schraubenzieher brauchen, der auch vorhanden sein sollte. Falls nicht, solltet ihr evtl. im Koffer (NICHT im Handgepäck) ein Schweizer Taschenmesser mitbringen. @männliche Studenten: damit könnte ihr die Mädels hier beeindrucken, kein Witz!
Geld abheben & Kontoeröffnung/銀行口座を開く (ぎんこうこうざをひらく)
Um ein Konto bei einer Japanischen Bank zu eröffnen müsst ihr euren Namenstempel (hanko) haben. Außerdem das gaikokujintorokusho und die kenkohonkensho (Krankenversicherungskarte). Die vorläufigen Dokumente reichen hier aus. Bereitet euch darauf vor, dass ihr mind. 1000 Yen sofort einzahlen müsst. Außerdem dürft ihr euch höchstwahrscheinlich euren PIN-Code und das Kartendesign selbst aussuchen. Achja, da ihr in Sengendai せんげん台 (bzw. 千間台) wohnt, könnt ihr auch nur in der Bank vor Ort (ist am Bahnhof) ein Konto eröffnen und nicht z. B. in Kita-Koshigaya oder sonstwo. Keine Ahnung warum, war bei uns aber so.
Geld abheben könnt ihr mit eurer deutschen EC-Karte (Sparkasse, etc.) direkt hier im Postamt am Automaten. Ist überhaupt kein Problem. Das kostet so ca. 4 oder 5 Euro Gebühren pro Abhebung, daher solltet ihr möglichst immer etwas mehr abheben und keine Kleckerbeträge (es sei denn ihr seid zufällig お金持ち).
Geld einzahlen auf eurer Bankkonto geht ganz einfach. Geht einfach in eine Filiale der Bank, wo ihr das Konto eröffnet habt, und begebt euch zu einem der Automaten. Dort drückt ihr den Knopf für “Geld einzahlen” (wichtiges Kanji ist: 入) und anschließend(!!!!!) erst steckt ihr eure in den Automaten. Den Rest werdet ihr selbst schnell raus haben, der ist nämlich kinderleicht. Zur Not fragt einen der netten Bank-Angestellten, die helfen gerne (auch wenn einige vor Ausländern Angst haben und erstmal die englisch-sprechenden Kollegen zur Hilfe rufen).
携帯電話/Handy/Mobiltelefon
Wenn ihr ein Handy kaufen wollt, dann braucht ihr den hanko, das Bankkonto, euren Reisepass und das endgültige 外国人登録証 (gaikokujin torokusho). Ein Handy nur mit dem vorläufigen Dokument und dem Bankkonto + Reisepass kaufen geht seit Anfang 2008 nicht mehr, wie wir schmerzlich erfahren mussten. Dass heißt, ihr müsst nach eurer Ankunft mind. 1 Wochen, wahrscheinlich eher sogar 2 Wochen auf euer Handy warten. Wenn es also irgendwie geht, lasst euch von (deutschen) Freunden, die gerade in Japan sind oder kurz vorher waren, ein Handy mitbringen, dass ihr dann einfach weiter benutzen könnt. Oder, wenn ihr bereits japanische Freunde habt, dann fragt sie, ob sie euch nicht auf deren Namen ein Handy besorgen können.
Ihr könnte die Handys am besten direkt bei コジマ, einem Elektronik-Geschäft hinter der Uni keine 5 Minuten zu Fuß, besorgen. Genauso wie den Internetanschluß.
Internet im ドミトリー/domitori
Wenn ihr Internet im Wohnheim haben wollt, und das werdet ihr wollen, dann müsst ihr dazu in einen denki-ya (電気屋) gehen und da danach fragen. Nehmt am besten eure jap. Tutoren mit, die können euch dabei helfen. Die Telefonleitung ist schon da, ihr braucht nur einen Vertrag, der das freischaltet und natürlich ein Sende-/Empfangsgerät (DSL-Modem + WLAN-Router oder so). Das könnt ihr alles auch erst besorgen, wenn ihr das endgültige 外国人登録証 (gaikokujin torokusho)habt (wie beim Handy). So lange müsst ihr mit dem sehr instabilen WLAN, dass hier so frei und ungesichert rumschwirrt, vorlieb nehmen oder ein Internetcafe bzw. die Uni-PCs in der Bibliothek benutzen.
コジマ電気屋 - Kojima-Elektrogeschäft, liegt hinter der Uni, keine 3 Minuten mit dem Fahrrad. Dort helfen einem die sehr netten Mitarbeiter beim Vertragsabschluß um im Domitori Internet zu bekommen. Ihr braucht dafür nur euren hanko (Namensstempel) und das vorläufige gaikokutorokusho. Das jap. Bankkonto wäre wünschenswert, es geht aber wohl auch mit Kreditkarte (haben wir nicht gemacht, weil wir da schon unsere Konten hatten!). Wenn ihr Glück habt bekommt ihr für den Vertragsabschluß auch einen Bonus von 20.000 Yen, für den ihr euch Elektronik-Artikel (z. B. einen SD-Karten für’s Handy, Kopfhörer, WLAN-Router oder mobile Festplatte, leider kein iPod, iPod-Zubehör oder PS3, PSP, NDS (Zubehör ist aber erlaubt) etc.) kaufen könnt.
Strom-, Wasser- und sonstige Rechnungen sowie Miete
Vor der eigentlichen Strom- bzw. Gasrechnung kommt ein お知らせ (also eine Information) mit den ungefähren Verbrauch und Kosten für die erste Woche (Strom) bzw. ersten 14 Tage (Gas). Nach ein paar Tagen kommt dann die eigentliche Rechnung, die meist genau der Vorabinfo entspricht. Ihr müsst diese dann im lokalen Konbini (z. B. 7-11 hier ums Eck) bezahlen.
Die Miete bezahlt ihr im Bunkyo-Service und ihr werdet vermutlich die ersten zwei Monate auf einmal bezahlen müssen, allerdings erst nach den ersten 3 Wochen (ungefähr). Ihr bekommt dann ein Stempelheft, in dem jedesmal vom Bunkyo-Service-Personal abgestempelt wird, wenn ihr die Miete bezahlt. Ihr könnt auch direkt alles im Voraus zahlen, wenn der Kurs gerade gut genug ist und ihr entsprechend Bargeld dabei habt. (Wir haben nicht gefragt ob man mit Karte oder per Konto-Einzug zahlen kann. Das wissen wir also leider nicht.)
DO’s and DON’Ts
• Wenn ihr irgendwo euren Namen eintragen müsst, dann fragt immer nach ob in Katakana oder Romaji oder in beiden! Und wenn ihr in Romaji schreiben sollt, dann benutzt immer GROSSBUCHSTABEN! (Oder fragt zumindest vorher nach, ob Groß-/Kleinschreibung egal ist!) Ist wichtig für die Kontoeröffnung! Ansonsten heißt es, nachdem ihr mühsam drei Seiten ausgefüllt habt, dass ihr das leider nochmal machen dürft.
• Dokumente mit SCHWARZEN Kugelschreiber ausfüllen - alles andere lässt euch wie Idioten aussehen, laut Midori.
• Wenn ihr mit dem hanko etwas abstempelt, dann passt auf, dass ihr nicht abrutscht und den Abdruck verschmiert! Ansonsten heißt es: noch einmal!
• Wenn ihr euch auf Dokumenten verschrieben habt und ihr habt das durchgestrichen und korrigiert, dann stempelt die Stelle einmal mit dem hanko ab. Dann weiß man, dass ihr das beabsichtigt habt. Zur Not den gerade verfügbaren japanischen Ansprechpartner fragen, wie man vorgehen soll.
(Un)Interessante Orte in der Nähe
Sengendai
• Saty (Depato und Supermarkt): hier gibt’s Klamotten, Essen, Getränke, Obst, Gemüse und eigentlich alles, was man für den Haushalt oder die persönliche Hygiene braucht. Auch Glühbirnen, Elektroteile und Schreibwaren, sowie Spielzeug und - natürlich - Mobiltelefone. Positiv: riesige Auswahl, 4 Liter Sake-Flaschen, 4 Liter Whiskey-Flaschen, Sprite; Negativ: abgepacktes frisches Essen (Bento, etc.) ist teurer als im Tobu-Supermarkt am Bahnhof
• Tobu-supermarkt am Bahnhof….
Obukuro
In Obukuro (eine Station vor der Kita-Koshigaya, der Station wo man aussteigt, wenn man zur Uni will) gibt es nichts besonders (außer ihr zählt die unzähligen Mitbürger mit schwarzer Hautfarbe und offensichtlicher afrikanischer/amerikanischer Abstammung, die hier zu wohnen scheinen, als etwas Besonderes). Laut Guide der Neuseeländer/Kanadier sollen da viele tolle 居酒屋 (izakaya, Kneipen) sein, aber gecheckt habe ich nicht, weil ich Nachmittags da war. Dafür gibt es dort einen größeren 100 Yen Shop (Schienen überqueren, dann findet ihr den schon) und ein paar größere Supermärkte.
Kita-Koshigaya
西口 ==> dort gibt es direkt gegenüber vom Ausgang, neben dem CD/DVD-Laden, in dem mehrstöckigen Gebäude auf der 2. Etage einen großen 100-Yen-Shop ([ザ]ダイソー), dessen Auswahl weitaus größer ist als die des 100-Yen-Shops in Sengendai oder Obukuro.
Ueno, Asakusa, Akihabara
Stundenplan-Erstellung
Als 交換留学生 (こうかんりゅうがくせい) (Austauschstudenten) dürft ihr nicht nur die Kurse der 別科学性 べっかがくせい (”Sonderstudenten”, also Koreaner, Chinesen, und alle anderen von Unis, die kein besonderes Abkommen mit der Bunkyo haben) belegen, sondern auch alle anderen. Das ist natürlich ein riesen Vorteil, und gleichzeitig auch ein Nachteil, denn die meisten Kurse sind, natürlich, auf Japanisch. Daher empfehlen wir zunächst nur Englisch-Kurse (Communicative English, Reading Courses, etc.) zusätzlich zu den japanisch Sprachkursen zu belegen im ersten Semester.
Pro Semester reichen zwischen SWS 22 bis 28 Semesterwochenstunden. Man muss es ja nicht übertreiben. Achja, ihr werdet etwas länger Zeit haben euch zu überlegen, welche Kurse ihr nun belegen wollt und welche nicht. Die べっかせい müssen sich viel früher entscheiden und sie müssen auch noch einen extra Brief / Dokument mit den belegten Kursen einreichen. Bei uns hat es gereicht das als Kopie einfach im Büro bei Midori oder Kurihara-san abzugeben. Wichtig sind Kursname, Kursnummer (sofern vorhanden), Zeit (Stunde/Tag), Dozentenname und ggf. Raumnummer.
Wir mussten übrigens 留学生生活 belegen im 1. Semester, weil hier für alle Austauschstudenten wichtige Informationen verteilt werden, die ihr sonst womöglich nicht bekommen werdet (oder nur durch Zufall erfahrt). Leider. Versucht diesen - abgefuckt - langweiligen Unterricht zu umgehen. Legt euch da andere Kurse hin oder was weiß ich, aber verschwendet eure Zeit nicht dort.
Unterricht
Wenn ihr beim Einstufungstest versagt habt, weil ihr einfach noch vom Flug zu fertig wart (or whatever reason) und ihr versehentlich in der 3-B-Klasse (5-B ist nicht so schlimm, das Niveau ist ok, 2-B keine Ahnung) landet, dann sollte ihr euch das max. eine Woche antun und dann um Versetzung in die 3-A bitten. 3-B ist nämlich für alle HHU-Studis, die den 4. Sprachkurs mit 2,0 oder besser abgeschlossen haben eine Tortur sondergleichen. Die Genfer-Menschenrechtskonvention verbietet schließlich Folter, aber da die hier nicht greift tut euch selbst einen Gefallen und bitte um ein “Level-Up” in den 3-A-Kurs!
Präzision “Folter”: in den 3-B-Kursen macht ihr Stoff, den ihr im 1. und 2. Sprachkurs in Düsseldorf gemacht habt. Das läuft zu Beginn zwar alles unter dem Motto “Die ersten zwei Monate sind zur Wiederholung da.” aber glaubt mir, wenn ihr das Desaster 3-B-Kurs nur eine Woche mitgemacht habt, dann wollt ihr das mit Sicherheit keine vollen zwei Monate durchmachen. Ich wiederhole kurz: es geht nur um die 3er Kurse, nicht um die 2er oder 5er! 5-B ist schon ‘ne Nummer anspruchsvoller, vor allem wenn ihr den bei Kondo-sensei habt. Das Ziel des 5-A-Kurses ist übrigens, dass ihr den JLPT Stufe 1 locker schafft und das ihr die neuere Prüfung “Ryugakusei …” mit sehr guten Punkteergebnis absolvieren könnt. Achja, wer in C-Kursen (oder schlechter) landet: wie zur Hölle habt ihr das Auswahlverfahren in Düsseldorf überhaupt überstanden und warum seid ihr hier?
Bücher
gute Grammatik-Bücher:
• A Dictionary of Basic Japanese Grammar
• A Dictionary of Intermediate Japanese Grammar
• 日本語文型辞典 (ISBN: 978-4-87424-154-7 C3081 円3300 - くろしお出版)
Fernsehprogramm
Eine Liste der Sender, die ihr empfangt. den rest könnt ihr bei Wikipedia nachlesen http://de.wikipedia.org/wiki/Japanisches_Fernsehen.
eine gute seite, die das tv-programm von jetzt und den nächsten tagen enthält: http://www.tvguide.or.jp
Kurztrip nach Hakone und Kamakura
LERNT DEUTSCHES LIEDGUT, weil ihr werdet auf dem Kurztrip am ersten Abend den anderen Studis mind. ein Deutsches Lied vorstellen (=vorsingen) müssen. Wir haben hier “Bruder Jakob, Bruder Jakob, schläfst du noch?” und “Dshingis Khan” vorgetragen. Lernt lieber was NEUES! Z. B. “Die Ärzte - Hurra”, oder “Die Ärzte - Manchmal haben Frauen”, “Die Ärzte - Westerland” oder was von Rammstein, Illegal 2001 (z. B. Inselsong oder Dosenbier), Klee, Juli, etc…. - egal was ihr singt, es reicht, wenn ihr die erste Strophe + Refrain vortragt. Und macht es möglichst SPASSIG für die anderen Studis! Das ist das wichtigste!
Man kann bei Saty & Co. die leeren Kartons umsonst mitnehmen. Die sind meistens in der Nähe der Kasse gestapelt. Ist ganz gut wenn man zum Ende hin sich seine angesammelten Schätze (Bücher, Andenken, Klamotten, etc) nach Hause schicken will. Achja, per Schiff kosten 30kg an die 14000 Yen, mehr geht nicht! Weniger Gewicht kostet mehr: bsp: zwei 15kg Pakete kosten 20000 Yen und mehr. Es ist also günstiger ein großes Paket zu verschicken als mehrere kleinere.