Sayonara Japan

Geschrieben am 20. März 2009 in Japan, Nightlife, 大学, 日記, 暇な時 von Daniel || 1 Kommentar

(Boah, bin derbe betrunken… hahaha :-), also den Eintrag nicht zu ernst nehmen)

Sonntag, den 22. März, geht mein Flieger zurück nach Deutschland und irgendwie will ich gar nicht wirklich zurück, gleichzeitig aber doch. Meine Freunde und Familie fehlen mir, aber meine Freundin wird mir auch fehlen. Ahhh, alles nicht so einfach. :-(

Aber mal davon ab, ich denke, dies wird mein letzter Beitrag aus Japan für eine lange Zeit (mind. 1 Jahr).

Eigentlich wollte ja noch was zu den ganzen Abschiedsfeiern und so, die fast alle im Februar stattfanden, sagen, aber irgendwie fehlte mir die Motivation dazu. Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass es einfach ganz nett war nochmal mit vielen der Freunden und Bekannten, welche man so im Verlauf des einen Jahres kennengelernt hat, zusammen zu kommen. Und natürlich mussten wir Austauschstudis beim letzten offiziellen Abschiedstrinken Mitte/Ende Februar nochmal eine kurze Rede halten und so berichten wie es uns in Japan gefallen hat. Natürlich sehr gut. :-)

So, nun nochmal kurz zu meinem koreanischen Mitbewohner: eigentlich bin ich ja hervorragend mit ihm ausgekommen in dem halben Jahr, das wir zusammen gewohnt haben, aber eine “kleine” Sache stört mich doch: nachdem er Mitte Februar abgehauen ist, tauchten noch diverse Gas-/Wasser-/Stromrechnungen auf (auch welche von Januar, wo er noch da war!), für die er mir gerade mal 5000 Yen dagelassen hatte. Das hat natürlich hinten und vorne nicht gereicht (allein für Gas haben wir zusammen im Monat schon knapp 8000 Yen bezahlt). Kurz: uncool. Genauso uncool war, wie dreckig er gelebt hat in seinem Bereich, aber auch in der Küche und Bad, wobei ich die immer mal wieder gesäubert habe. Aber sein Zimmer, nachdem er abgehauen ist, war wirklich eine reine Müllhalde. Uncool².

Davon abgesehen, war es wirklich ein sehr geiler Mitbewohner. Und hier mal zur Info an die künftigen Studis an der Bunkyo: ich habe das mit dem Geld im Büro gesagt (natürlich mit Beweisen, also die ganzen Rechnungen mitgebracht und auf den Tisch gelegt) und die haben mir ohne viel zu Zögern direkt das fehlende Geld gegeben. Sehr geil. Und apropos Büro: was in Deutschland undenkbar ist, ist hier möglich: ich muss nur die Miete bis zu meinem Auszug zahlen, d. h. ich musste nur die Miete bis zum 22. März bezahlen, also nicht den vollen Preis. Und auch nur den Teil bis zum 22., der sich von meinem Anteil (also 50% der Gesamtmiete von 61000 Yen: 30500 Yen) berechnet (bis zum 22. also 22000 Yen)! Sehr geil, oder?

Während der Zeit vom 18. Februar bis zum 15. März habe ich meistens rumgechillt oder mit meiner Freundin verbracht. Zwischendurch waren wir in Nikko im Onsen sowie in der näheren Umgebung in mehreren Onsen und ich habe es wirklich lieben gelernt, auch wenn ich gerade mal nur eine Stunde in der Hitze aushalten (meine Freundin könnte immer für 2 oder 3 Stunden, meint sie). Zwischendurch waren wir auch in der Chiba-Präfektur, ganze 20 Minuten mit dem Auto entfernt, und sind bei KikumanKikkoman (weltweit größter Hersteller und Expoteur für Soja-Soße und -Produkte) auf einer Werksführung dabei gewesen. Das geile dabei ist, dass die Führung komplett kostenlos ist und man sogar eine kleine Flasche Soja-Soße am Ende geschenkt bekommt. :-)

Am 16. März war dann noch Abschlußfeier (卒業式) der normalen japanischen Studenten und ich habe die Gunst der Stunde genutzt um möglichst viele Erinnerungsfotos zu schießen. Außerdem habe ich noch mit dem 学長 (Schul/Uni-Präsident; Amerikaner, der seit Ewigkeiten in Japan lebt) ein kleines Gespräch geführt und ein Foto gemacht. Der Gute hört leider Ende März auf und geht in Rente und dafür habe ich ihm erstmal alles Gute gewünscht. Warum war ich überhaupt beim oberstern Big-Boss der Uni? Nunja, ich habe wie ein Bekloppter ungefähr 30 Minuten die Uni nach meinem Englisch-Dozenten Mr. Graham abgesucht um mich bei ihm zu verabschieden. Leider konnte ich ihn nicht finden, also kam mir irgendwann die Idee mal den Big-Boss zu fragen. Der wußte sogar, wo die entsprechende Info stand :-) Daraufhin konnte ich meinen Lieblingsdozenten hier auch auffindig machen und mich bei ihm verabschieden. Zuvor haben wir uns aber noch ungefähr eine Stunde über Japan, japanische Studis und Unis und deren Englisch-(Un)Fähigkeiten unterhalten und ausgetauscht. War sehr lustig. Zwischendurch lief mir noch Nohara-sensei über den Weg, also habe ich mich bei ihm auch direkt persönlich verabschiedet: sehr netter älterer Deutsch-Dozent, hat mir sogar ein Abschiedsgeschenk mitgegeben (Essstäbchen und noch was anderes, weiß nicht was, hab das Tütchen noch nicht geöffnet).

So, die Tage danach bis heute habe ich mit meiner Freundin verbracht und das letzte bisschen Omiyage-Shopping (Andenken-Shopping) gemacht. Und heute kamen nochmal Simon und JP vorbei und wir haben ordentlich Einen gehoben. Tatsache: wir haben so viel gesoffen (vor allem ge”meyert”!), dass wir gegen 2 Uhr Nachts nach McD gegangen sind und auf dem Hinweg sowie auf dem Rückweg nur Mist gebaut haben. Fotos werden nachgereicht, weil muss und weil war zu geil. *lol* :-) Ich habe jetzt zumindest einen roten Autobahn-Pümpel sowie eine “Manga-Kissa-ten”-Flagge in meinem 和室 (japanischen Zimmer) liegen. Haha.

Heute wird nochmal der Tag mit meiner Freundin verbracht und morgen geht dann der Flieger zurück nach Deutschland. Ich denke, ich werde nochmal ein paar Infos nachliefern, wenn ich wieder in Deutschland bin, aber soweit soll es das erstmal gewesen sein. Macht’s gut und haltet die Ohren steif. Ciao & Sayonara.

PS: Ich bin immer noch sternhagel voll. Danke Simon! *haha*

Dezember, Dezember, Dezember

Geschrieben am 31. Dezember 2008 in Japan, Nightlife, Veranstaltung, Vorurteile, 写真, 大学, 日記, 暇な時, 見学 von Daniel || Keine Kommentare

So, nachdem die Feiertage endlich überstanden sind, gibt es hier auch mal was Neues.

Noch knapp 3 Monate und ich muss ich wieder nach Deutschland zurück. Rückflug ist schon gebucht - British Airways (weia!) für 730 Teuronen - und geht am 26. März. Irgendwie traurig und schade, weil ich eigentlich nicht hier weg möchte. Auf der anderen Seite möchte ich mal wieder richtige Pizza, saftigen Döner oder einfach nur ne geile Pommes-Currywurst mit dick Mayo essen, von lecker Brot, Käse und Wurst sollte ich lieber gar nicht erst anfangen zu erzählen. Achja, meine Freunde mal wieder treffen und schön einen Heben, dass wär’ auch ganz geil (von meinen Eltern und Geschwistern ganz zu schweigen!). (^_^)

Und apropos Essen, wir haben hier am 13. Dezember 餅つき (餅:mochi sind japanische Reiskuchen, die traditionell vor allem zu Neujahr gegessen werden) hergestellt.

Also mit wir meine ich die ganzen älteren Semester aus der Nachbarschaft, die natürlich auch derbe Alkohol mitgebracht habe, sowie die Austauschstudis der Bunkyo Universität. Und wenn ich sage, wir haben mochi hergestellt, dann meine ich eigentlich die anderen haben kräftig hergestellt, während ich nur mit der Kamera daneben stand und alles im Bild festhielt. Denn nachdem ich schon bei dem 食文化 “Fest” alleine Currywurst gemacht habe, hatte ich irgendwie nicht den Bedarf mich jetzt hier beim mochitsuki zu verausgaben.

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Mein (nicht mehr ganz so) neuer Mitbewohner

Geschrieben am 10. November 2008 in Japan, Nightlife, Vorurteile, 写真, 日記, 暇な時 von Daniel || Keine Kommentare

Irgendwann im August bis jetzt

Seit August habe ich einen anderen Mitbewohner. Han-Solo bzw. Han Sanjei (gesprochen San-jay, wie in Jay und Silent Bob). Koreaner, genauer: Südkoreaner. Spricht perfekt Japanisch. Ist 23 oder 24 Jahre jung. Und sehr nett.

Wir haben hier schon oft zusammen gekocht, gespeist und - natürlich - einen oder zwei, oder auch mehr, gehoben. Alkohol versteht sich.

Nun, warum habe ich überhaupt einen neuen Mitbewohner bekommen? Oder besser gefragt: warum musste ich umziehen? Nunja, das ist etwas komplizierter und 100% eingeweiht in die Details bin ich auch nicht und eigentlich ist es mir auch scheißegal, aber es war wohl so, dass er mit dem Kiwi, mit der er vorher zusammen wohnte, überhaupt nicht klar kam bzw. der nicht mit ihm. Die haben sich wohl hauptsächlich wegen der Strom- und Wasserkosten voll in der Wolle gehabt. Und wegen des Kühlschranks.

Huh? What?

Naja, um es mal so zu sagen: Koreaner sind arm. Oder anders ausgedrückt: Lebenshaltungskosten in Korea sind um ein vielfaches niedrieger als hier in Japan. Das hat mir kürzlich auch Malte (Kommilitone) bestätigt, der für 10 Tage drüben war. Dort sind Lebensmittel und sonstige Kosten wirklich sehr, sehr viel günstiger als hier oder in Deutschland.

Und weil dem so ist, versuchte Han bei jeder Gelegenheit und überall Strom zu sparen. Nun hat aber William, der Kiwi, im (schweineheißen) Sommer dauernd die Klimaanlage genutzt, was natürlich Strom kostet. Warum ist das wichtig? Naja, weil die Stromrechnung 50/50 geteilt wird, egal wer wie viel verbraucht. Und das fand Han halt nicht ok, weil er seiner Meinung ja kaum Strom verbrauchte - er hat die Klimaanlage in seinem Raum nie benutzt. Das er auf der anderen Seite seinen Reiskocher, der übrigens nicht seiner war, den er aber trotzdem exklusiv genutzt hat, 24h / 7d die Woche laufen lies und im Kühlschrank 3/4 des nutzbaren Volumens mit Kimchi in Anspruch nahm, selbst gut zum Stromverbrauch beitrug, dass nahm er gar nicht zur Kenntnis. William aber schon und deswegen hatten sich die zwei gut in den Haaren.

Da gab’s wohl auch noch ein paar andere Sachen, welche das Verhältnis der beiden unüberbrückbar zerrüttete (u. a. habe ich aus 2. Hand erfahren, dass Han wohl Rassist ist und alle Nicht-Asiaten, besonders Westler, hasst und sie alle am liebsten aus Asien verbannen würde, wenn ich das richtig verstanden habe).

Anyway, irgendwann im Juli wurden wir dann alle einzeln “vernommen”, ob wir uns nicht vorstellen könnten den Mitbewohner (und damit das Zimmer bzw. Apartment) zu wechseln. William hatte diese Bitte mehrfach an die Office-Ladies herangetragen und sogar mit Auszug zu seiner Freundin, die in Japan wohnt und lebt, aber keine Japanerin ist, “gedroht”. Tja, und weil ich irgendwie der einzige andere war, der kein Problem mit einem Umzug in ein anderes Apartment (und somit neuen Mitbewohner) hatte, kam dann halt eins zum anderen und ich zog um zum “geizgen” Koreaner.

Aber, ich muss sagen, meine Situation hat sich mit dem Tausch nicht verschlechtert, eher verbessert, würde ich sagen. Natürlich mussten wir uns erstmal näher kennenlernen und ich denke, dass ist mir ganz gut gelungen. Koreaner sind ziemlich “bestechlich”. Hier mal ein Bier, da mal ein Abendessen zusammen, dort mal ne Familienpackung Klopapier & ‘ne Großpackung Waschmittel, schon ist die Welt in Ordnung.

Ich musste ihm am 2. Tag, nachdem ich eingezogen war, aber auch direkt erstmal sagen, dass das so mit dem Kimchi und dem Kühlschrank nicht geht. Also das er 3/4 des Teils für sich in Anspruch nimmt und ich kaum Platz habe. Danach war das Thema durch und seitdem haben wir keine Probleme mehr damit.

Seitdem kommen wir sehr gut miteinander aus, würde ich sagen. Natürlich gibt es auch ein paar Dinge, die mich an ihm stören, aber es ist jetzt nichts weltbewegendes. Zum Beispiel stampft er immer sehr laut durchs Apartment, egal zu welcher Uhrzeit; also auch um 1:00 Uhr Nachts, wenn er von seinem Teilzeitjob zurück kommt oder so und ich gerade eingeschlafen bin. Das nervt dann schon manchmal. Er lässt auch gerne mal die Klo-Tür beim Pinkel speerangelweit auf.

Das andere ist, dass er oft auch einfach mal mein Bier/Cocktails/Gemüse aus dem Kühlschrank für sich in Anspruch nimmt, aber das ist jetzt nicht so wild, weil er mir auch oft an anderen Tagen was anderes dafür anbietet. Wir haben hier auch schon oft für einander gekocht und oft fragt er mich auch einfach mal so, ob ich nen Tee möchte oder so. Ist also schon ganz nett, würde ich sagen. Und ich denke, ich konnte sein negatives Bild der Westler (siehe oben) etwas gerade rücken. Hoffe ich.

Gestern haben wir dann zusammen mit Midori, welche im Büro für Auslandsstudis mit den andere Office-Ladies arbeitet, schön lecker Salat und Hamburger gemacht. Das war ein richtiges Fressfest und hat ‘ne Menge Spaß bereitet. Zwei Wochen vorher hatten wir schon mal Pizza (inc. Teig) komplett selbst gemacht. Das kam auch sehr gut an. :-)

Hier noch ein paar Bilder von unserem Burger-Festival. Es waren übrigens noch so viele übrig, dass Han und ich heute morgen Burger zum Frühstück hatten und heute abend den Rest des Salats verdrückt haben. :-)

PS: der nach Pfirsich und Mango schmeckende chinesische Likör schmeckt übrigens ziemlich geil mit Milch zusammen gemixt on the rocks. Kommt echt lecker. In diesem Sinne: Prost! :-)

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Oktoberfest

Geschrieben am 5. Oktober 2008 in Japan, Nightlife, Veranstaltung, Vorurteile, 女たらし, 暇な時 von Daniel || 1 Kommentar

Gestern, am Samstag, 04. Oktober 2008, war ich mit zwei Freunden in Yokohama verabredet bei traumhaften Herbstwetter.

Aber zunächst habe ich mir mit meiner weiblichen Begleitung China-Town angesehen. Und was soll ich sagen, es war richtig cool. Man kann es nicht gut mit Worten beschreiben, die ganzen chinesischen Restaurants, Straßen voller Menschen, die einem etwas verkaufen möchten, hier und da kleine und große Souvenir-Stände und -Geschäfte, Mode-BoutiquenLäden mit chinesischen Kleidern und Anzügen, aber vor allem viele Fressbuden auf den Straßen. Und natürlich ist der Panda als Symbol Chinas bzw. China-Towns hier allgegenwärtig (oder einfach nur weil es sich gut verkauft).

Danach sind wir durch den Yamashita-Park (山下公園), der direkt am Meer liegt, geschlendert. Hier haben wir uns die Vorstellung eines Straßenkünstlers angesehen, der durch seine wirklich bezaubernde und lustige Art eine Traube von gut 100 bis 120 Menschen (grob geschätzt) angelockt hatte. Er vollführte einige kleinere Zaubertricks und Dinge mit einem Sportgerät, dessen Namen ich nicht kenne. (Zwei Stäbe verbunden mit einem Seil, mit dem man so eine Rolle hin und her kreisen und werfen kann. Scheiß Erklärung, ich weiß. Wie heißt dieses Teil?) Danach jonglierte er noch mit Fackeln und ein Mann aus dem Publikum musste ihm auf Kommando eine davon zuwerfen. War ganz lustig. Der Höhepunkt der Vorstellung war dann aber der Abschluss. Auf einem (mind.) 2 Meter hohen Einrad jonglierte er nicht nur mit 3 Fackeln, nein er tauschte dann im Verlauf der Demonstration eine Fackel gegen einen Apfel und eine zweite gegen eine Machetee. Von dem Apfel bis er immer wieder was ab bis er kurz vor Ende das Abgebissene wieder ausspuckte und den restlichen Apfel mit der Machetee aufspießte. Sehr schöne Vorstellung und charmante Darstellung, die uns 500 Yen wert war. Er kniete sich nämlich am Ende mit einer Handtasche vor sich auf dem Boden und bat um eine kleine Spende, wenn es denn gefallen hatte. Natürlich, also haben wir gerne gespendet.

Nach dieser 20minutigen Unterbrechung ging es auch direkt weiter zum Platz, wo das Oktoberfest statt fand. Gegen 16 Uhr waren wir am Eingang, vor der sich eine kleine Schlange gebildet hatte (ja, richtig gelesen, klein bzw. kurz und es ging relativ zügig. Hatte ich nicht erwartet.). Der Eintritt zum Festplatz lag bei umgerechnet 1,33 Euro, was ja noch günstig ist. Was allerdings scheiße teuer war, war das Bier. Egal ob Weizen, Pils, Flensburger Dunkel oder eine Maß, die Preise lagen alle bei umgerechnet 8 bis 10 Euro. Und für die Gläser musste man, je nach Bier, auch noch einmal 1000 bis 2000 Yen Pfand hinlegen. Alles im allem ein teurer Spaß, aber hey, ich bin ja nicht nur hier um mich dumm und dämlich zu studieren, sondern auch um das Leben zu genießen.

Während wir also auf meine Studien-Freunde warteten, gönnten wir uns schon einmal das erste Weizen und beobachteten, nachdem wir endlich einen Sitzplatz ergattern konnten, die anderen Gäste. Es waren viele Amerikaner zu gegen, aber auch einige Deutsche und auch sonst war es sehr international, obwohl natürlich die Mehrheit der Gäste Japaner waren. Die Maus war übrigens auch zu gegen, mit einem extra Fan-Artikel-Stand. Mit halbstündiger Verspätung trafen dann mein deutscher Studien-Freund nebst japanischer Freundin ein, während meine Begleitung gerade Schlange stand für Bier-Nachschub. Nach kurzem Plausch und Begrüßung versuchte ich sie zu finden, um ihr tragen zu helfen, aber wegen der Menschenmasse war das naturgemäß eine Herausforderung. Natürlich ist das Oktoberfest hier bei weitem nicht so riesig wie in München, aber trotzdem war es schon einigermaßen schwierig sie zu lokalisieren. Als wir dann an der Kasse standen, gab es die erste Überraschung: eine Japanische Studentin, die mal für ein Auslandsjahr nach Düsseldorf gekommen war, stand an der Kasse und erkannte mich direkt wieder. Wir plauschten kurz auf Deutsch, was meine Begleitung ein wenig verärgerte, denn sie kann kein Deutsch und dachte, ich würde rumflirten, aber diese Befürchtung konnten wir schnell wieder ausräumen. Mit zwei Maß und einem kleinen Pils ging es dann zurück zu unseren Sitzplätzen und wir unterhielten uns mit unseren Freunden über Gott und die Welt, aber auch über Japan, Beziehungen und das Studium.

Überrascht hat mich übrigens, dass viele der Japaner, die hinter den Theken und Tresen neben und mit Deutschen arbeiteten, Deutsch sprechen oder zumindest verstehen konnte. Meine Bestellung von zwei Weißbier und zwei Bretzeln im perfekten Hochdeutsch konnte die mir unbekannte, aber durchaus sympathische-sexy japanische Studentin hinter dem Tresen ohne Probleme verstehen und ausführen. :-) Apropos Deutsche Bierzapfer: die Biermarke Spaten der gleichnamigen Brauerei war mir bis dahin nicht bekannt. Öfter mal was neues ist ja auch ganz nett, wobei deren Maß-Bier allerdings nicht der Burner ist. Da habe ich schon besseres (u. a. auch japanisches) Bier getrunken.

So gegen 19 Uhr kündigte sich dann ein weiterer Studien-Freund mit japanischer Freundin an, aber sie müssen unterwegs gekidnappt worden sein, denn sie tauchten bis Redaktionsschluß bzw. bis zum Ende des Abends, der bei PUNKT 21 Uhr lag, nicht auf. In der Zeit bis zum Ende haben wir uns allerdings noch gut vergnügt und amüsiert, mit Bratwürstchen und Sauerkraut sowie Brezeln und noch mehr Maß Bier. Auf der Programmbühne im großen Festzelt durften wir uns, während wir in der Schlange für den Bierstand einreihten und warteten, dann noch die Talbach Buam anhören und -sehen. Meine Begleitung war ganz begeistert, weil sie deutsche Trachtenmode und Lederhosen wohl bisher nur aus japanischen TV-Dokus oder Zeitschriften kannte. Ich fands allerdings, äh, gewöhnungsbedürftig. Bin halt Westfale und kein Bayer. Das war so gegen 19:30 Uhr, denke ich, und die ganzen sternhagelvollen Japaner sowie strunzbesoffenen Ausländer fingen an auf den Tischen zu tanzen und eine Polonaise kreuz und quer durchs Festzelt zu veranstalten. War so schon wirklich lustig anzusehen, wie so hackestramme Japaner plötzlich lautstark “Ein Prosit der Gemütlichkeit” versuchen mitzugröhlen. Noch geiler war allerdings der japanische Ordner, der draußen vor dem Festzelt versuchte die besoffenen Amis vom Auf-dem-Tischen-Tanzen abzuhalten. Er war zwar erfolgreich, aber besonders glücklich wirkte er nicht. Der gute war wohl überfordert mit dem Temperament der gaijin (japanisch für Ausländer) und ich denke, die Ordner waren so mit die einzigen, die richtig froh darüber waren, dass der ganze Spuk um Punkt 21 Uhr ein Ende hatte.

Das ist hier übrigens die Standardzeit für ein Fest-Ende. Um 21 Uhr gehen die Lichter und die Musik aus und alle gehen nach Hause. Natürlich wird vorher noch Aufgeräumt und Sauber gemacht, so weit wie möglich, aber 21 Uhr ist Schicht im Schacht. Da werden die Bürgersteige hoch geklappt. Da hängt auch der Papst sein Kettenhemd zurück in den Schrank. Ich bin mir noch nicht sicher, aber so ganz gut finde ich das nicht. Aber ändern wird sich das wohl kaum, Hauptgrund für das frühe Ende ist nämlich, dass die meisten Leute mit dem Zug nach Hause müssen und natürlich den letzten möglichen Zug gegen Mitternacht gerne vermeiden wollen. Warum? Schonmal versucht mehr Sardinen in eine Büchse zu stecken, als eigentlich vorgesehen. Das passiert durchaus regelmäßig beim letzten Zug (zugegeben, es hängt von der Strecke und Linie ab, aber im Groben und Ganzen stimmt es).

Das ganze geht noch bis zum 13. Oktober in Yokohama, aber auch in anderen Städten in Japan findet der lokale Ableger des urdeutschen (bzw. bayrischen) Bier-Festes statt.

Übrigens, als ich im August in Sapporo unterwegs war, da gabs auch ein Mini-Mini-Oktoberfestzelt, direkt unter dem Sapporo-Turm im Herz der Stadt. Das Weizen da war schon ordentlich, aber natürlich im falschen Glas serviert. Japaner haben halt nicht besonders viel Ahnung von den Details deutscher Bierkultur, aber sie lieben sie und geben sich alle Mühe, was sie doch irgendwie sympathisch macht. :-)

Gestorben und Wiederauferstanden

Geschrieben am 21. Juni 2008 in Japan, Nightlife, 女たらし, 日記, 暇な時 von Daniel || 7 Kommentare

Vorwort: ich bin nicht sicher, ob ich das wirklich posten soll oder nicht. Aber, da ich keine Namen erwähne und alle Beteiligten, die Bescheid wissen (warum auch immer) sind normalerweise sehr diskret und daher sollte es kein Problem sein, dass nun Folgende auch zu veröffentlichen. Ich bitte die “wissenden Personen” um ihre Verschwiegenheit, was Namen oder weitere Details (z. B. von Personen) angeht.

Die Zeit von Dienstag, 10. Juni bis Samstag, 21. Juni 2008

So, da bin ich wieder und beinahe so gut wie gesund. Fast. Das erklärt auch, warum der Blog-Eintrag fast über eine Woche zu spät ist. Ich wurde nämlich mit einer Erkältung angesteckt, die sich leider als ziemlich Medikamenten-resistent erwies. Aber mal von Anfang an.

Nachdem ich bereits bei meiner Ankunft eine dicke Erkältung hatte, dachte ich eigentlich, damit ist jetzt erstmal genug bis mindestens November oder Dezember. Aber weit gefehlt. Seit Samstag, 14. Juni, hatte ich unter einer dicken Erkältung zu leiden, die am Montag und Dienstag (16. bzw. 17. Juni) ihren Höhepunkt erreichte. Auch das Einwerfen von mehreren Dutzend Pillen sowie das Vernichten von Kubik-Litern Wasser, Tee und Saft während dieser Zeit schien irgendwie nicht zu helfen. Auch (das hier teilweise teure) Obst (Äpfel sind besonders teuer) wirkte nur auf meine Verdauungsorgane, was zur Folge hatte, dass ich Dienstag dann auch noch vermehrt das Bedürfnis verspürte, die Örtlichkeiten aufzusuchen.

Aber mal weg von meinem Darmschwierigkeiten und hin zu den zentralen Problemstellungen. Ich frage mich langsam echt warum Japaner eigentlich mit einem Erkältung direkt immer Fieber assoziieren? Kann mir das mal einer erklären? Immer wenn ich erwähnte, ich fühle mich nicht so gut, weil ich ‘ne starke Erkältung habe, kam direkt die Frage “Hast du Fieber?”. Nein, habe ich nicht! Habe ich so gut wie nie, wenn ich eine Erkältung habe. Und was hat Fieber überhaupt mit einer Erkältung zu tun? Die bedingen sich doch nicht gegenseitig, soweit ich weiß (bin jetzt aber auch zu faul das konkret nachzugucken). Hier in Japan anscheinend aber schon. Wer hier eine Erkältung ohne Fieber vorzuweisen hat, der ist nicht wirklich krank, der simuliert nur. So kommt’s mir zumindest manchmal vor. Und von Überdosierung an Medikamenten scheinen die hier auch noch nichts gehört zu haben, denn der erste Tipp, den ich grundsätzlich bekam, war immer, dass ich doch bitte möglichst (viel und starke) Medikamente schlucken sollte, dann würde schon wieder alles besser. Ah ja…. (Hintergrund: ich bin kein Freund von Chemie und schon gar nicht von starken Dosen, daher habe ich in Deutschland seit ungefähr 8 Jahren oder so auch bei jeder noch so starken Erkältung auf harte Chemie verzichtet und lieber Bio-Präparate genommen.)

Aber nun mal zum Ursprung, zur Quelle dieser Erkältung. Die kenne ich nämlich ziemlich genau. Und nein, der ständige Wechsel zwischen Außentemperaturen von 25-30°C und Innentemperaturen 20-25°C (wegen der Klimaanlagen überall) war nicht an meinem Zustand schuld - was aber nicht heißt, dass dieses Dauerwechselbad an Gradunterschieden nicht doch beteiligt ist. Um auf den Wirt dieser Infarkt-Katastrophe zu kommen, muss ich aber bis zum Mittwoch, 11. Juni, zurückspulen.

Vor knapp 3 Wochen hatten alle fünf VIP-Austauschstudenten, also die zwei Koreaner (Han-Solo und I Rusu), der Neuseeländer William, JP und ich, in unserer Mailbox, die im Büro für Austauschangelegenheiten rumhängt, eine Einladung zu einem kleinen Nomikai (aka Besäufnis). Die Einladung war von den OLs (Office-Ladies), die uns zum gemeinsamen Trinken und Essen am 11. Juni in ein Restaurant hier in Sengendai (der Ort, in dem wir VIPs wohnen) einluden. Die ganzen 別科生 “Sonderschüler” (=anderen Koreaner und Chinesin; halt NOT-VIP) waren hingegen nicht eingeladen. Das ganze sollte gegen 18 Uhr los gehen und zog sich dann, weil es zu einigen Verspätungen kam, bis 19 Uhr hin, bevor wir überhaupt ins Restaurant gingen. Und, wie schon so oft von mir beobachtet, machte der Laden mal wieder von Außen überhaupt nichts her (Hochhaus, 3. oder 4. Stock), aber von Innen war es eine WUCHT! Eine riesige Fläche, sehr schön ausstaffiert und das Ambiente - wirklich großartig! Das geile ist, dass ist das gleiche Gebäude, in dem wir auch letztens Karaoke gemacht haben, nur das Stockwerk ist anders, d. h. der Laden ist keine 5 Minuten von zu Hause entfernt. Da gehe ich gerne nochmal hin. :)

Aber mal zurück zu dem Abend. Wir haben also auf Kosten der OLs bzw. einer OL (Ishida oder Kurihara, weiß nicht mehr, wer es jetzt schlußendlich war) Speiß und Trank verköstigen dürfen. Das habe ich dann auch genutzt, um mir lecker 日本酒 (=lecker jap. Schnaps) zu genehmigen. Mit bei der Aktion war auch eine von den etwas jüngeren (gerade mal 1 Jahr älter als ich ;) ) Assistentinnen für die Sprachdozenten. Es hat dann auch nicht sehr lange gedauert bis ich ihre Mailadresse und Handy-Nummer hatte. :) Han-Solo (ca. 23 J.) hatte zwischendurch noch dauernd versucht mit ihr zu reden, aber da habe ich ihm gründlich einen Strich durch die Rechnung gemacht. *lol* An dem Abend war ich halt gut dabei; warum auch nicht, war ja “umsonst” (für uns VIP-Studis alle mal :) ). (Und nein, sie ist nicht diejenige, die im folgenden nicht namentlich erwähnt wird.)

Anyways. Irgendwann war nach 2 1/2h oder 3h war dann die Zeit gekommen um Abschied zu nehmen. Also haben wir VIP-Studis (wir wohnen alle im selben Wohnheim, daher traf sich das so) die Damen zum Bahnhof gebracht (keine 2 Minuten Fußweg) und uns verabschiedet. Tja, und gerade als man denkt, man kann in Ruhe nach Hause gehen und vielleicht im Rausch noch etwas YouTube absurfen, da gesellt sich doch ein Mädel/eine Frau zu mir und möchte mit mir mitkommen, um sich “zu unterhalten” und weil sie mal meine “Wohnung von Innen sehen möchte”. Aja. Ok. Von mir aus. Wir sind dann zu zweit erstmal was zu Trinken kaufen gegangen in einem der Konbinis hier am Bahnhof, während JP und die anderen schon wieder nach Hause getrabt sind.

Eigentlich hätte es mir spätestens dann ab der Händchenhaltend-nach-Hause-gehen-Szene suspekt vorkommen müssen, aber als Deutscher (oder überhaupt Mitteleuropäer) erwartet man so “aggressive” Frauen nicht unbedingt. Will heißen: zu Hause angekommen, verzogen wir uns auf mein Zimmer und, äh, das eine führte zum anderen. Naja, fast. Fast, weil erstens Mutter Natur ihr einen Strich durch die Rechnung machte und zweitens die Wände hier aus Papier sind. Was *sie* allerdings nicht davon abhielt, mich, äh, *positiv* zu beeindrucken. :) Entsprechend störten wir natürlich meinen Mitbewohner und den Rest des Wohnblocks. Tja, und weil *sie* das auch irgendwie scheiße und ziemlich peinlich fand, hat sie mich direkt für’s Wochenende (Sonntag) in ein LH (Bedeutung: besonderes Hotel für, äh, “Liebesbedürftige”) eingeladen. Äh, wie meinen? Hier laden die Mädels die Kerle zu so etwas ein und nicht umgekehrt? Ich darf mal kurz Pause bzw. Stop drücken, oder? Denn ich fühle mich gerade ein kleines, ein ganz kleines bisschen überrannt! (Was nicht heißen soll, dass es sich schlecht anfühlt, nur ziemlich ungewohnt….)

Bevor ich nun auf das LH-WE eingehen, stellt sich natürlich die Frage, was hat diese so unrealistisch wirkende Episode mit meiner Erkältung zu tun? Naja, ganz einfach: bei ihrer “Erste-Hilfe-Einführungsveranstaltung” (oder wie immer man es nennen möchte) hat sich mich mit ihrer (bis dahin fast auskurierten) Erkältung angesteckt. Klasse, oder? Gott, ich könnte ihr heute noch ihren verdammten süßen Arsch dafür versohlen, aber sowas von…..

Naja, von Donnerstag morgens (12. Juni) bis zum verabredeten Tag am Wochenende war jedenfalls noch einiges an Zeit, und in dieser Zeit schickte *sie* mir erstens über 1 Mrd. gefühlte Handy-Mails und außerdem konnte sich ihre Erkältungsviren gut in meinem Körper breit machen. So, für Freitag Abend war ich dann eigentlich auf eine Geburtstagsparty eingeladen, die bei William stattfand, allerdings “zwangen” mich Han-Solo und der verrückte Huan (Korea-Steve) nach dem üblichen Fußball-Club-Training dazu, mit ihnen bei Cho-san einen Trinken zu gehen. Also bin ich mit zu den Korea-Boys und während ich da war und versuchte, so schnell und höflich wie möglich wieder wegzukommen, um doch noch auf der Geburtstagsparty zu erscheinen, verlegte *sie* unser LH-Treffen von Sonntag auf Samstag vor. Ohja, na klasse, also kein Totalabschuß erlaubt am Freitagabend. Gegen 1:30 Uhr bin ich dann also nach Hause, um genau gegen 2 Uhr auf das Geburtstagskind (Mika), William (Host) und Naomi (last guest) zu treffen. Die Party war also gerade zu Ende, und ich durfte Mika noch mein Fahrrad ausleihen, damit sie und Naomi zu einer Freundin fahren konnten (ihr letzter Zug war nämlich schon vor ca. 2h abgefahren).

Am Samstag, 14. Juni, waren *sie* und ich also verabredet. Um Punkt 15 Uhr trafen wir uns also in Shinjuku, wo wir den Nachmittag verbrachten mit Shopping und “Sightseeing”. (Das *sie* sich extra sexy angezogen hat [knappe Hotpants, kein BH, etc., muss ich nicht extra erwähnen, oder?].) Gegen Abend sind wir dann durchs Kabukicho gestreift, dass Rotlichtviertel in Shinjuku. Und bevor *sie* mich dann in eins der LHs geschleift hat, waren wir noch essen und haben uns über dies und das unterhalten. Dabei hat sie mir u. a. gebeichtet, dass sie seit Mittwoch-Nacht weder richtig Schlafen noch irgendetwas essen konnte, weil sie die ganze Zeit nur “mich im Kopf” hatte. Äh, wie meinen? Moment mal. Stop! Das geht mir hier zu schnell… Versteckte Kamera ist doch sowas von 80ties, also bitte! …. Sie meinte das allerdings wirklich ernst, wie sich dann in der Nacht im LH herausstellte…. Woah….. Und wie teuer so ein scheiß LH ist. Mein elektronisches Wörterbuch war günstig dagegen. Ok, der Whirlpool hat extra gekostet (wußte ich vorher nicht). Und das wir am Sonntag morgen 2 Stunden überzogen haben, war auch scheiße teuer. Ich war schon froh, dass sie den Hauptteil bezahlt hat, schließlich ging die ganze Sache ja von ihr aus… Nicht, dass ich undankbar wäre, aber irgendwie überfordert hat mich das Wochenende schon. Und das nicht nur, weil ich dann ab Sonntag Mittag *ihre* Erkältung so richtige zu spüren bekam….

So, das war also die Story meiner Erkältung und meiner ersten LH-Erfahrung in Japan. Irgendwie hatte ich mir das auch anders vorgestellt, aber hey, mal ehrlich, ich beschwere mich nicht. Wirklich! Dafür war das Wochenende einfach zu geil! :) Problem jetzt ist, dass *sie* das gerne so oft wie möglich wiederholen möchte….. Äh, HALT! Ich bin kein お金持ち (Millionär), verdammt. Außerdem möchte ich nicht nur ‘ne Beziehung, die ausschließlich auf “Geschlechtstrieben” aufbaut. Hilfe! Irgendwer, bitte!!! ….. (Obwohl, warum eigentlich nicht…? :) )

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